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Warum gerade Comedies?

Den Begriff "Komödie" bzw "Comedy" assoziieren viele gleich mit unbeschwerten Mainstream-Filmen aus Amerika, die dem Publikum einige Lacher entlocken und dann sogleich vergessen werden. Das dies allerdings nur bei den wenigsten Komödien der Fall ist, wird oft übersehen. Tatsächlich waren die ersten Stummfilme Komödien, Comedy kann somit zum ersten Genre in der Geschichte des Films gezählt werden. Seitdem wurde Comedy als Hilfsmittel in Filmen unterschiedlichster Art genutzt um Tabuthemen in der Gesellschaft, wie Tod und Krankheit, politische und soziale Ungerechtigkeiten, sexuelle Befreiung oder Bruch mit Traditionen, zu problematisieren - oder auch einfach um die Emotionen der Zuschauer zu berühren und sie zum Lachen zu bringen. Zahlreiche Hybride vermischen Komödie mit anderen Filmgattungen (Action, Drama, Kriegsfilme) und lassen den Zuschauer so über Elemente von Comedy stolpern, wo sie sie am wenigsten erwartet hätten.

Die Bedeutung von Komodien wurde in der Vergangenheit, sowie auch heutzutage, eindeutig unterschätzt. Jedes Individuum hat seinen eigenen Humor und noch wichtiger: Humor ist kulturspezifisch. Um eine Komödie aus Nigeria, Japan oder Argentinien zu verstehen, muss der Zuschauer erst die ethnischen und/oder kulturellen Wurzeln des jeweiligen Humors verstehen. Genau dies ist das Ziel des ICoFF: dem Zuschauer fremde Kulturen und deren Völker näher zu bringen, mit ihnen zu lachen und sie zu verstehen. Besonders in Deutschland wird bei Komödie oft an Stand-Up oder Reality TV Formaten wie "Bauer sucht Frau" oder "Frauentausch" gedacht, doch an wohl überlegten, kosmopolitischen Humor mangelt es. Das ICoFF jedoch wird primär Independent Comedyfilme zeigen, die mit einer Menge Herzblut und Intelligenz gemacht wurden - jenseits des offensichtlichen und alltäglichen Humors im Fernsehen.